DIE FREUNDE GOTTES ESSEN UND TRINKEN IN ZION

APOSTOL ISAIAS HURTADO EN EL JORDAN Im Hohelied Kapitel 5 steht ein Wort der Liebe worüber Gott mit seiner Gemeinde in der Welt reden möchte.

Hohelied 5

1Ich bin gekommen, meine Schwester, liebe Braut, in meinen Garten. Ich habe meine Myrrhe samt meinen Würzen abgebrochen; ich habe meinen Seim samt meinem Honig gegessen; ich habe meinen Wein samt meiner Milch getrunken. Eßt, meine Lieben, und trinkt, meine Freunde, und werdet trunken!

Jesus spricht zur Gemeinde wenn er sagt: „ … ich bin in meinen Garten gekommen, meine Schwester, liebe Braut …  Er kommt zu seiner Gemeinde um Früchte zu ernten. In diesem Wort lassen sich klar zwei Konzepte erkennen:

Auf der einen Seite sehen wir den Zustand der Gemeinde unter dem Aspekt der Bruder- respektive Schwesternschaft, nämlich, dass wir alle zusammen Brüder und Schwestern in Christus sind.

Zweitens, eine Gemeinde, die mit dem Vorsatz, der Absicht Gottes verheiratet ist.

Es ist klar – eine Gemeinde, die nicht mit dem König, dem Ehemann verheiratet ist, kann keine Frucht geben. Wie wichtig ist es daher zu begreifen, was die Stellung von Christus ist und was die Rolle der Kirche, der Ehefrau. Gott sucht die Gemeinde, welche die Position der Ehefrau einnimmt; eine Kirche, die sich mit dem Vorsatz Gottes verheiratet weiss. Er will keine Gemeinde, die sich lediglich zusammen findet um bestenfalls Momente der Verliebtheit zu geniessen. Gott sucht eine Gemeinde, die eine wahrhafte Verbindung eingehen will – Intimität mit eingeschlossen – und die auch die Identität besitzt zu sagen: „… ich bin die Gattin … “.

Gott sagt: „… ich will eine Gemeinde begründen, welche alle Qualitäten einer Gemahlin hat, die ihrem Gatten gegenüber pflichtgetreu und loyal ist. Ich will keine Gemeinde, die einer Konkubine gleicht, bei der alles nur auf eine gewisse Zeit ausgerichtet ist. Es gibt Leute, die nach einem Evangelium leben, welches nicht aus einer geistlichen Verbindung heraus entstanden ist.

Das Konkubinat hört irgendwann auf, es gibt da keine Verbindlichkeit und nichts was einer echten Bindung gleich käme.  Plötzlich existiert dann einfach nichts mehr. Im Gegensatz dazu wird die Gemeinde, welche das Konzept der Ehe verstanden hat, kämpfen, weil sie um ihre Stellung weiss. Die Kirche muss in dieser einen Sache unbedingt aufwachen. Sie hat die Aufgabe zu verharren und Frucht zu erbringen. Dies ist die Art von Gemeinde, die nicht nur grad den Unterhaltungswert, das Amüsement sucht und unverhofft sagt, bis hierher und nicht weiter und dann aufgibt. Wenn Schwierigkeiten aufkommen weiss die Gemeinde vom Typus „Ehefrau“, dass sie eine Verbindung eingegangen ist, und vor Gott eine Verpflichtung hat.

Der Bräutigam kommt in den Garten und sagt:

Ich bin gekommen, meine Schwester, liebe Braut, in meinen Garten. Ich habe meine Myrrhe samt meinen Würzen (meinem Balsam) abgebrochen;

Gott zeigt hiermit, dass das erste was er sucht, Anbetung ist. Wenn du, Gemeinde Christi, meine Braut bist, ist das erste was du mir geben wirst Anbetung. Er kommt, um seine Myrrhe samt dem Balsam, den herrlichen Duft zu holen, das ist es, was in der heutigen Zeit Not tut. Aus diesem Grunde ist deine persönliche Stellung vor Gott so wichtig.

Gott möchte, dass du feine Aromen, dass du Myrrhe und wohlriechende Essenzen für ihn bereit hast – dass du ihn mit grosser, echter Hingabe anbetest. Der Herr spricht heute zu dir: „ … ich bin heute in meinen Garten gekommen meine Schwester … das erste was ich suche, ist die Anbetung.“

Wie gut, dass wir hier dieses Aroma des Sieges besitzen, welches Gott selbst uns gegeben hat. Prinz, Prinzessin, dies sagt dir der Heilige Geist Gottes jetzt (und ich fühle etwas sehr Mächtiges in meinem Geist, wenn ich dies jetzt sage) Jesus kommt, um einen köstlichen Duft, um die Anbetung des Sieges zu suchen und er sagt:  “ … ich will eine Anbetung, welche Sieg verheisst von meinen Propheten, Evangelisten, Pastoren, so wie von all den Frauen und Männer Gottes die hier versammelt sind. Deine Anbetung kann unmöglich ohne Wirkung bleiben oder gar eine Niederlage sein – sie muss Sieg in sich tragen.

Apostelgeschichte 16:25

Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und es hörten sie die Gefangenen.

Ich weiss, dass es einigen unter euch so ergeht wie Paulus und Silas um Mitternacht. Um eben diese Zeit vereinte sich eine prophetische und eine apostolische Salbung um gemeinsam Anbetungslieder anzustimmen. Als sie dies taten, entstand ein Duft, der Sieg verhiess. An jenem Tag kam der Bräutigam ebenfalls in seinen Garten und sah Bruderschaft. Wie gut ist es, wenn du zu verstehen beginnst, was Bruderschaft bewirkt.

Als ich in London durch Strassen lief, redete der Herr folgendes zu mir: „… kein gespaltenes Reich wird bestehen; nimm die Salbung des Vereinten Königreichs England auf und bring sie meiner Gemeinde. Mach Schluss mit Leuten die Uneinigkeit sähen, ende die Beziehung zu solchen, die sich ständig wieder abspalten, mach ein Ende mit all dem.“ Ein einiges Reich ist das Reich von Jesus Christus, welches Bestand haben wird.

Die Gemeinde Christi hat verlernt, was Bruderschaft bedeutet. Daher besteht in den Gemeinden so viel Heuchelei und Schein, alles endet mit oberflächlichem Lächeln, während in den Herzen keine Bruderschaft (Liebe) mehr besteht. Gott räumt mit all dem jetzt auf. Ich rede dies zum gesamten Leib Christi in der ganzen Welt. Es muss mit jeglicher Form von Spaltung und Uneinigkeit gebrochen werden mit all den verschiedenen Geistern, die Abspaltung fördern und den Vorsatz Gottes gefährden. Gott will all das, was in seiner Absicht ist, einen; er beginnt dies durch echte Bruderschaft umzusetzen.

Der Bräutigam sagt zu dir: „ … bevor du Ehefrau werden kannst, musst du lernen, Schwester zu sein.“ Wau! Bevor du also Ehefrau sein kannst, musst du zuerst zu einer guten Schwester werden! Es gibt Frauen, die nie zur Ehefrau werden können, weil sie nie gelernt haben was Schwesternschaft bedeutet.

Eine gute Schwester kämpft geeint für und mit ihren Geschwistern für die eine, und selbe Sache.

In dieser Art und Weise haben wir unsere eigenen Kinder erzogen.  Wir haben sie gelehrt, zusammen für eine bestimmte Sache einzustehen und dies, ohne dass Neid unter ihnen aufgekommen wäre. Es gibt keine Eifersüchteleien zwischen den 4 Töchtern in Bezug darauf, wer im Lobpreis singt und wer gerade musiziert. Es gibt auch keine Auseinandersetzungen wer die Bessere ist und wer grad weniger gut singt. Ich habe ihnen aufgezeigt, was „Geschwistersein“ bedeutet. Alle reden heute davon, Jünger zu schulen, aber bevor wir dies versuchen, müssen wir über die Bruderschaft lehren.

Wir leben heute in einer Welt, in der viel gestritten und diskutiert wird, es gibt hier und dort zerstrittene Jünger und Pastoren, allesamt miteinander in Unfrieden, und weshalb? Weil die Kenntnis über Bruder- respektive Schwesternschaft fehlt. Dieses Konzept wurde nie gelehrt. Jesus sagt:

Ich bin gekommen, meine Schwester, liebe Braut, in meinen Garten. Ich habe meine Myrrhe samt meinen Würzen (meinem Balsam) abgebrochen;

Er ist gekommen, sagt er zur Schwester und Braut in seinem Garten die Früchte zu holen. Ich rufe heute das Verständnis für dieses Konzept ins Leben.

Lernt, was es heisst, eine echte, eine gute Schwester zu sein. Erst dann, wenn dir persönlich dieses Prinzip auch klar geworden ist, wirst du erkennen, dass du und deine Geschwister den gleichen Vater habt. In diesem Moment wirst du entdecken, dass das „Vater unser der du bist, geheiligt werde dein Name…“ in deinem Gebet anfängt wirksam zu werden.

Wie kommst du im übrigen dazu, „unser Vater“ zu beten und hast keine Ahnung von dem, was Bruderschaft ist, während es doch noch so aussieht, als ob dein Vater ein anderer ist als der meine? Denn, wenn du es wüsstest, würdest du erkennen, dass wir den gleichen Vater haben und demnach auch Geschwister sind.

Dieses Konzept ist in unserem Dienst  – den Gott uns aus Gnade gegeben hat – umgesetzt. Ich habe Jünger, die wie Söhne sind, und die sich unter einander durchaus als Geschwister verstehen. Sie anerkennen zum Beispiel wer unter ihnen der Älteste ist und räumen ihm einen Ehrenplatz ein. Wer hat ihnen das beigebracht? Es ist das geistliche Leben, es ist das, was ihnen ihr geistlicher Vater, ihr Apostel lehrt und vorlebt.

Als Gott mir diese Zusammenhänge offenbarte, verstand ich, dass sich diese Prinzipien in der Gemeinde etablieren müssen. Die Gemeinde fährt fort, Jünger heranzubilden, nicht aber Geschwister. Wir haben sogar eine Generation von Brüdern, welche in einer Krise stecken, keinen Weg des Zusammenlebens kennen und unter einander zerstritten sind.

Im realen Leben schlafen Geschwister im selben Raum kennen sich und tauschen ihre innersten Geheimnisse aus. Sie wissen, wann sie aufstehen, was sie mögen und was nicht. Diese Nähe gibt ihnen Vertrauen und vertieft ihre Beziehungen. Du weisst, wer dein Bruder, wer deine Schwester ist. Selbst wenn dir etwas an ihrem Verhalten auf die Nerven geht, du lernst sie schätzen und lieben. Dein  Verständnis für das, was Einheit und was Liebe bedeutet wächst unter diesen Bedingungen. Paulus selbst sagt aus, dass wir Söhne eines und desselben Vaters sind, dass das gleiche Blut uns errettet hat; auch durch deine Venen fliesst das Blut Christi. Du hast die gleiche DNA und der Herr gibt dir die Befugnis, dich Sohn, respektive Tochter Gottes zu nennen. Wenn du Sohn oder Tochter bist, musst du zu deinen Geschwistern ein entsprechendes Verhältnis haben.

Vorausgesetzt, du hast Kenntnis davon, was das Konzept „Geschwister“ beinhaltet, beginnt sich in dir alles zu verändern und es verschwinden all die Gedanken, die sich um das Wetteifern, um Spaltung und Streit drehen. Hör auf mit dem Wettstreit. Was hast du davon – es ist ein lächerliches Verhalten. Es ist wohl möglich, dass Jünger miteinander im Wettstreit stehen nicht aber Geschwister. Geschwister helfen einander, sie stehen für einander ein in guten und in schlechten Zeiten. Gott möchte, dass weltweit die Gemeinde versteht, was die Identität eines wirklichen Vaters ist, und dass wir Geschwister sind. Liebe deinen Bruder wie dich selbst. Lerne zu lieben.

Wenn eine Familie gut geformt und die Geschwister korrekt geschult sind, für was haben sie es noch nötig, sich zu konkurrenzieren? Wenn es dir gelingt, eine Haltung der Liebe zu fördern und die Kinder begreifen, dass sie unterschiedlich sind, werden sie das Konzept verstehen, sie werden erkennen können, dass es keinen Wettstreit unter ihnen zu geben braucht.

Ich beobachte, dass die ganze Equipe von Monte Zion auf sehr natürliche Art und Weise funktioniert; das ist nun das Interessante – weshalb ist dies so? Weil eine gesunde Basis da ist und es einfach so geschieht, ganz natürlich. Weil sie sich gegenseitig als Geschwister verstehen, finden sich keinerlei Gedanken, wer wohl der beste unter ihnen sein könnte und wer allenfalls der mit der grössten Salbung sei. Ich möchte dieses Konzept heute in deinem Herzen freisetzen.

Auf der Insel Patmos hat Gott folgendes zu mir geredet: „ … das Konzept „Geschwister“ wird für meine Gemeinde wichtig, du verstehst es, Geschwister zu führen und ein guter Vater zu sein. Meine Gemeinde muss Schwesternschaft kennenlernen, bis jetzt weiss sie es noch nicht.“ Gott hat mir dort gezeigt, was tiefe Liebe zwischen Geschwistern ist und dass diese Liebe existieren muss. Liebe deine Geschwister, lerne sie kennen, lerne mit ihnen zusammen zu leben. Die Schwester wird zur Ehefrau. Die Gemeinde, die zuerst Schwester ist, muss die Wandlung zur Ehefrau durchlaufen bevor sie die Angetraute des Lammes werden kann. Gott bricht heute in uns alle Gedanken, die sich um den Wettstreit drehen.

Wenn du in deinem Haus das Konzept „Geschwister“ umsetzen willst, musst du aufzeigen, dass es lediglich Unterschiede im Charakter gibt zwischen den einzelnen Kindern – und, dass da keines besser wie das andere, keines dem anderen in irgend einer Weise überlegen ist. Wenn ein Elternpaar hierüber Klarheit bekommen hat, werden sie keine Spaltungen mehr hervorrufen. Weisst du, auf was Zerrissenheit in der Familie zurückzuführen ist? Sie kommt von Eltern, die dem einen oder anderen Kind, aus welchem Grund auch immer,  den Vorzug geben. Jeder hat seine Talente und Gaben; vielleicht mag er nicht der beste Schüler sein, aber dafür hat er ein Herz für die Sache Gottes, ein anderes Kind entwickelt unter Umständen Talent für Musik, ein weiteres wiederum ist eher ein Bohemien und läuft gerne mit langen Haaren herum – aber allesamt sind sie Söhne, Töchter und Geschwister. Das genau ist es, was in der Gemeinde aufgebaut werden muss.

Als der Herr mir dies offenbarte, hat sich in meinem Geist etwas bewegt, das mir bestätigte: „… du wirst heute darauf vorbereitet um meine Söhne und Töchter zu führen, damit sie sich als Geschwister verstehen lernen … wenn du es nicht verstehst, mit deinen Geschwistern eine Intimität zu leben, so wirst du nie eine nahe Intimität in der Ehe erleben können.“

Das ist es, was Gott zu mir redete.

In der Intimität wirst du auf eine neue Ebene gehoben, aber in Tat und Wahrheit handelt es sich dabei immer um die eine Intimität. Es geht darum, dich selbst kennen zu lernen mit deinen Stärken und Schwächen.

Vielleicht gibt es unter euch solche, die dazu keine Gelegenheit hatten, weil sie Einzelkinder sind. Diese Möglichkeit bietet dir aber das Reich Gottes in mitten einer Gemeinde, das ist das Schöne, das Besondere daran. Im Reich Gottes gibt es Dinge die du im gewöhnlichen Leben so nie erreichen kannst. Da sind Geschwister, welche geeint, für die eine und selbe Sache eintreten, und in schwierigen Momenten zusammenhalten.  Das ist es, was der Herr in dieser Zeit seiner Gemeinde aufzeigen will, dh. einer Gemeinde die als gute Schwester heranwächst und zur Ehefrau wird.

Der Herr möchte uns heute einen Weg öffnen, damit wir zusammen lernen können. Wenn er kommt ist das erste was er sucht die Anbetung. Gott sagt: „… wenn du es nicht verstanden hast Schwester zu sein, was für eine Anbetung kannst du mir denn geben? Was für Myrrhe, welche Aromen? … Vielleicht etwa die Auseinandersetzungen?“

Er kommt hernieder und ist jede Nacht hier, an jedem neuen Tag ist er da und muss feststellen: „… hier riecht es immer noch nach Streit und Auseinandersetzung?“ Nein – was er hier antrifft ist der Duft der Einheit, des Friedens, der Liebe.

Ich bin gekommen, meine Schwester, liebe Braut, in meinen Garten. Ich habe meine Myrrhe samt meinen Würzen abgebrochen;

Jesus sagt: „… ich kam in die Gemeinde Monte Zion an einem Freitag, einem Sonntag, am 15.00h nachmittags und habe meine Myrrhe samt meinen Gewürzen gepflückt. Nicht etwa, dass da nichts gewesen wäre, nein, ich habe meine Myrrhe und meine Gewürze dort gesammelt. Das Ambiente war von herrlichem Duft durchsetzt, als ich kam um zu holen, nach dem was ich suchte … .“

Es ist nur das beste Aroma, das er möchte. Also, brich endlich mit deinen Händeln, deinen Ängsten und deinen Neidereien, mit dem Wetteifern, weil er nicht kommt, um irgendetwas von diesen Dingen bei dir zu suchen. Lass dich nicht täuschen, wenn du ihn anbetest weiss er ganz genau, wie du in deinem Herzen zu deinem Bruder stehst.

Wenn du zum Altar kommst sehe ich Christus sagen: „… lass deine Gabe beim Altar liegen und versöhne dich erst mit deinem Bruder, damit das, was du mir geben möchtest, von mir angenommen werden kann.“

Dann wirst du die Erfahrung machen, dass du auf deine Gebete Antwort bekommst, und zwar nur deshalb, weil du weder zerstritten noch uneins bist mit deinem Bruder. Unser Kampf ist ein geistlicher. So sei es denn, dass er sagen kann wenn er kommt:“…  welche herrliche Düfte!“

Ich bin gekommen, meine Schwester, liebe Braut, in meinen Garten. Ich habe meine Myrrhe samt meinen Würzen abgebrochen; ich habe meinen Seim samt meinem Honig gegessen; ich habe meinen Wein samt meiner Milch getrunken. Eßt, meine Lieben, und trinkt, meine Freunde…

David sagt:“ Das Wort Gottes ist dem Honig gleich, der aus den Waben heruntertropft…“ Eines der Symbole unseres Ministeriums, die an der Wand zu sehen sind, ist der Honig. Was für ein gewaltiges Wort, wenn Gott uns sagt: „… ich bin gekommen und habe meinen Seim samt meinem Honig gegessen; …“

Was möchte er bei dir finden? Er hofft, Lieblichkeit bei dir anzutreffen – nicht aber Verbitterung. Wie kommst du zu deinem Gott? Als ich kürzlich in Patmos, in Jerusalem, in Jericho und Hebron war und nachts in den Gebetszeiten für euch eintrat, da hat mich der Herr besucht, weil er den „Honig“ sucht, weil er sich dort aufhält, wo er die Lieblichkeit findet und wo keine Verbitterung und Traurigkeit ist. Gott wird dich tiefgreifend verändern, er wird keinen Stein auf dem anderen lassen, er wird dich neu machen, weil ich dich im Gebet zu Gott brachte an der Klagemauer in Jerusalem; von jetzt an ist es nicht mehr eine Klagemauer, sondern die Mauer, die Antworten bereit hält. Ich habe deren  Namen für mich geändert, von nun an ist es die Mauer der Antworten.

Eine meiner Nichten wollte an die Schule gehen, wo ich damals studiert habe. Sie stand auf der Warteliste an der fünfhundertsten Stelle – aussichtslos. Sie hat sich entschlossen, das Gebetsanliegen durch mich an der Mauer in Jerusalem Gott vorzutragen. Auf übernatürliche Weise wurde sie als Schülerin aufgenommen und zudem noch mit einem Stipendium bedacht.

Höre die Stimme des Heiligen Geistes; du befindest dich nicht in der Höhle wie David. Schliesse dich nicht in deinem Schmerz, deinen Ängsten ein, eine Höhle ist der Ort, wo sich die Trauernden, die im Geiste Angefochtenen aufhalten. In Hebron jedoch befanden sich all diejenigen mit einem aufrichtigen Herzen, die zusammen geeint mit David die Kraft hatten, zu kämpfen. Sie kamen nach Hebron um sich zu vereinen.

In Hebron habe ich mich mit einem Polizisten unterhalten und er sagte zu mir: „Welcome in Hebron.“ Das war ein Segen für mich – er hat mich willkommen geheissen. Ich erklärte ihm, dass ich gekommen sei, um die Salbung des Paktes (Bundes) zu holen. Es war unglaublich, als ich durch Hebron ging, wisst ihr, was ich wahrnahm? Ein grosses Heer – haleluya. Ich wurde mir eines grossen Heeres gewahr, das dort war und im Begriffe stand sich zu erheben. Ich hörte die Verständigen und die Leute des Stammes Issachar rufen: „Wir begreifen die Zeit, wir verstehen die Stunde… „ ich hörte Stimmen von Kriegern – es war ein Moment grosser Herrlichkeit. Ich ging durch die Strassen und die Herrlichkeit Gottes viel regelrecht auf mein Leben und ich verstand, dass die mutigen aufwachen. Ich sah Lanzen und Schwerter und viele Krieger.

Gerade aus diesem Grund musst du die Höhle des Schmerzes, der Beklemmung und die Vergangenheit hinter dir lassen, sowie auch all die Enttäuschungen deines Lebens.

ich habe meinen Seim samt meinem Honig gegessen

Hier zeigt uns das Wort: ich habe gegessen, nicht etwa ich werde essen. Ich habe meinen Honig gegessen – dies weist uns auf eine Haltung von Lieblichkeit, Freude und Mut hin. Das genau ist es, was Gott in dieser Zeit in deinem Leben sucht. Er will Honig finden. Schau wie grossartig, wie oft kehren wir die Sachen in unseren Gedanken um und denken, dass Gott uns Honig bringen müsste. Er sagt: … „Heute will ich Honig in deinem Munde vorfinden.“ Er erwartet von dir, dass zarte Worte, Worte der Liebe aus deinem Munde kommen, dass du verstehst zu segnen.

ich habe meinen Seim samt meinem Honig gegessen; ich habe meinen Wein samt meiner Milch getrunken. Eßt, meine Lieben, und trinkt, meine Freunde, und werdet trunken!

Hier handelt es sich um den aller besten Wein, er kommt, den besten Wein zu holen – hier geht es um die beste, um die echte Offenbarung. Der Herr sagt:“… ich gehe zu Monte Zion, dort haben sie den aller besten Wein, einen „Gran Cru“, einen hervorragenden Wein mit der Etikette „Monte Zion“.

Ich habe meinen Wein samt meiner Milch getrunken

Ich habe meinen Wein getrunken sagt aus, dass Gott Offenbarung mit uns teilt und – ich habe meine Milch getrunken bedeutet, dass es neue Menschen sind, die zum Glauben kommen werden. Dies ist es, was Gott so sehnlich erwartet. Er möchte Frucht sehen, dh. Wein und Milch trinken können. Er möchte auch neue Seelen sehen in unserer Mitte, die Milch benötigen.

Gott schliesst, indem er sagt:

Eßt, meine Lieben und trinkt, meine Freunde, und werdet trunken!

Wenn wir die Absicht erkennen, die Gott mit dieser neuen Generation hat, so werden wir wissen, dass  er diese Generation aus der Position von Dienern auf das Niveau von seinen Freunden erheben wird. Du wirst sowohl Schwester, Braut und Freundin sein. Dann wird Gott zu dir sagen: „ … ich habe Honig, Wein und Milch gefunden, kommt und esst mit mir zusammen; trinkt, es ist reichlich vorhanden … „ Dies ist der Aufruf; so bald im „Garten“ ( in der Gemeinde) verstanden wird, um was es letztendlich geht, wird der Aufruf erfolgen. Jesus wird nicht zulassen, dass seinen Freunde die kommen werden,  irgend eine Mahlzeit aufgetischt wird. Es wird weder Junk-Food, noch aufgewärmten Speisen geben. Für die Freunde Gottes wird nur das feinste Essen gut genug sein. Ich ordne an, dass viele Freunde Gottes sich zum Bankett einfinden werden. Gott selbst wird sie dazu auffordern um zu kommen und diese Himmelsspeisen zu kosten. Die Geliebten Gottes werden sich in Monte Zion einfinden, um von den Herrlichkeiten reichlich zu essen und zu trinken. Der Herr hat den Garten schon geprüft, es hat Wein, Honig und auch Milch vorgefunden – nicht nur etwa abgepackten Honig, sondern frischen Honig – versteht ihr um was es hier geht? Es ist der Honig der fliesst, es ist das Wort. Dieser Honig stellt die Frucht in dir dar.

„ … ich will heute mit meinem Freunden den Wein und das Essen teilen, das Monte Zion bereit hält …“ sagt der Herr heute Abend zu dir.

Amen!

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